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Phönix ist dann mal weg....

Dieses Thema im Forum "Training / Bodenarbeit" wurde erstellt von Phönix, 13. Juli 2015.

  1. Phönix
    Offline

    Phönix Putzboxenschlepper

    Huhu Fories,

    Unser Jungspund Phönix hatte es ja bei seinem Vorbesitzer nicht leicht und dort einige Traumatas miterleben müßen.So hat er sich zu einem ängstlichen Pferd entwickelt gehabt und wir haben ihn sehr scheu übernommen.Nach täglichen Vertrauensaufbau und feste Strukturen in denen Phönix Halt in unserer Führung finden konnte,sind wir nun bereits seit 4 Wochen soweit,das er Hufe gibt,sich überall berühren läßt,uns folgt ohne Strick und auch bei der Bodenarbeit gerne und ohne Strick oder Longe anhand von Kommunikation über Bewegungen und kurzen Begriffen mitmacht.
    Seine panische Reaktionen bei jedem Piep wurden immer weniger und wir konnten zuletzt sogar mit Sattelpad mit ihm Draussen spazieren gehen.
    Phönix zeigte sich Draussen gelassen und neugierig.
    Er blieb hinter bis neben uns und lies sich schnell wieder beruhigen,wenn ihn doch mal etwas ängstigte.
    Nun ist aber folgendes passiert,was mich bestimmt um Jahre gealtert hat:
    Auf einem Spaziergang(wir verliessen gerade den Hof und ein Mädchen arbeitete heftig schimpfend und mit fuchtelnden Bewegungen an ihrem Pferd auf dem Reitplatz)riss er sich aufgrund des Mädchens und der Reaktion des anderen Pferdes auf dem Platz im vollen Galopp explosionsartig los.Wir sichern ihn immer draussen doppelt.Auf der einen Seite läuft mein Mann mit Führstrick und auf der anderen Seite laufe ich mit Longe,aber nix half.Er sauste uns hinterrücks weg und auch ich konnte ihn nicht mehr an der Longe halten.Panisch sauste er über das Feld direkt neben der Landstrasse entlang-drehte eine kleine Runde,beruhigte sich und graste....
    Wir sind dann zu ihm,haben ihn gerufen und er kam zu uns zurück.
    Sehr blass haben wir dann ohne viel Aufhebens trotzdem einen kurzen Spaziergang dran gehängt und er war wie immer:Recht ruhig und gelassen.
    Nun meine Frage:
    Wie können wir verhindern,das er sich aufgrund eines plötzlichen Ereignisses so dermaßen erschreckt,das er sich blind vor Panik losreisst?
    Phönix hat sich ansonsten super gemacht und vertraut uns schon recht gut.Aber in dieser Situation mit dem lauten unkontrollierten Verhalten der anderen Pferdebesitzerin und der ängstlichen Reaktion des anderen Pferdes war Phönix so in Panik geraten,das er in Milisekunden von 0 auf 1000 in die große weite Welt davonstob....
    Gibt es da Tricks und Kniffe,wie man ihn "halten"kann,wenn er mal wieder so unkontrolliert explodiert?
     
  2. nicki-mtb
    Offline

    nicki-mtb Pferdeflüsterer

    sowas kann immer und überall passieren, pferd ist halt ein fluchttier und wird es immer bleiben. oft auch aus gründen die uns völlig unersichtlich sind. so 6-700kg letztenlich halten wenn sie wirklich wegwollen wird kaum zu schaffen sein.
    ich denk eure reaktion, einfach im programm weiter zu machen war auf jeden fall gut auch sonst scheint ihr auf nem guten weg zu sein. grad wenn ihn laute menschen so aufregen, nehmt doch hin und wieder jemand der solche sachen bewußt spielt, erst gemäßigt dann immer mehr
     
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  3. Phönix
    Offline

    Phönix Putzboxenschlepper

    Auf dem Platz haben wir bislang auch vor dem eigendlichen Rausgehen in die weite Welt neben Bodenarbeit,Unterordnung und Bindungsarbeit auch unseren sogenannten "Action-Parcour"aufgestellt.Dieser Parcour beinhaltet so alles,was Pferd erschrecken könnte(Knisternde Plastikfolien an Slalomstangen,die ihn berühren,Plane,wo er drüberlaufen muß,aufgehender Regenschirm,Hunde,Reifen,Jogger....)Nur laute hektische Menschen hatten wir noch nicht im Programm.Das nehmen wir demnächst dann mit auf.
    Ansonsten folgt uns Phönix ohne Strick durch diesen Parcour und war wenig schreckhaft.Danach unternahmen wir den Schritt nach Draussen.Erst mit Pferdekumpels zur moralischen Unterstützung und dann mit uns alleine.
    Lief wirklich erstaunlich super.
    Bislang hatten wir Draussen auch einige "unheimliche"Begegnungen aus Jungpferdesicht(Radfahrer,die hinten ranfahren und klingeln-war superschlimm,aber kontrollierbar-Motorcrossmaschiene-wir drehten ihn zum Knatterding um und er bekam ne Rübe zum Naschen,als er ruhig blieb-Autos,Traktoren,Kühe und Teenies mit lautem Radio am Rad)alles haben wir bislang richtig gut zusammen gemeistert.
    Er läuft ruhig mit und will auch nicht hektisch nach vorne die Führung übernehmen.
    Das das immer mal passieren kann ist mir bewußt,nur vielleicht hat ja Jemand "technische"Kniffe,wie man so eine "Dampflok"am losreissen hindern kann.Beim Kampfsport hatten wir da so Hebelwirkungen.... :lol:
    Gibt es sowas in der Art auch beim Halten eines Führstricks?
    Ich habe halt Angst,das er mal vor ein Auto düst....:(
    Wiederkriegen ist kein Problem-er vertraut uns und kommt gerne zu uns-egal wo er ist.
    Das haben wir anfangs mit Futter so konditioniert und dann das Futter abgebaut und ein Lob aufgebaut.
    Bei uns im Kaufvertrag steht vom Verkäufer unter"Mängel"drauf:"Pferd ist sehr ängstlich...."
    Davon ist nicht mehr viel übrig.
    Wo vorab beim Hufschmied Prügel und Nasenbremse Gang und Gebe war,gehts nun ganz ohne beidem.
    Gestern war der Hufschmied bei uns und Dank der ganzen Hufgebeübungen mit Belohnung,Geduld und Lob ging es super-ohne Nasenbremse,Druck,Gebrüll und Schläge.
    Es geht in Riesenschritten voran-NUR dieses panische Losreissen Draussen bereitet mir verständlicherweise Kopfschmerzen....:(
     
  4. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Zum einen will ich mich eigentlich nicki-mtb anschliessen dass ein fluchttier in voller panik nie zu halten ist aber ihr ja schon einiges geschafft hab. was ich ein bißchen kritisch sehe ist das führen von zwei seiten...zum einen muss er sich damit auf zwei personen konzentrieren, zum anderen wenn mal eine schrecksituation auftritt und er durchstartet kann es leicht passieren, dass einer der beiden führpersonen in dem moment mehr einwirkung hat und das pferdle blitzschnell mit dem hinterteil der anderen person steht. Wenn das durchstarten dann noch mit einem auskeilen verbunden ist kann man sich leicht vorstellen dass das blöd ausgehen kann..

    Zum thema ausrüstung: ich hab meinen am anfang immer mit führkette unterm kinn plus führstrick geführt. So kam die kette nur zum einsatz wenn es nötig war. Dazu will ich sagen, ich hatte nie ein besonders ängstliches pferd aber einen 700kilo matcho der erst fast vierjährig gelegt wurde und alle hengstmanieren inkl decken bereits hatte. Er wusste genau dass er stärker ist wie der mensch
    und der -verständlicherweise-weicht wenn der brocken sich auf die hinterbeine stellt und mit den vorderbeinen nach einem langt.

    Da wir in einem industriegebiet mit starkem lkw-verkehr sind habe ich auch heute, und er ist mittlerweile 20 immer führkette dran, kurze schreckmomente sind einfach leichter zu beherrschen und da er sonst am völlig durchhängenden strick mitläuft spürt er sie so gut wie nie.

    Ansonsten wünsch ich dir viel spass mit deinem jungen und mach dir keinen kopf sondern arbeite einfach weiter am vertrauen und du wirst über kurz oder lang dich auch sicherer draussen mit ihm fühlen:)

    viele grüsse an euch!!
     
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  5. Indira
    Offline

    Indira ...außer Konkurrenz Moderator

    ihr habt ihn noch nicht allzu lange, oder?

    da er eine unschöne Vergangenheit hat, dauert es eine ganze Weile, bis sich die alten "Verhaltensmuster" (sprich: Panik) gelegt haben. Da reichen häufig bereits ganz kleine Signale, die ihn wieder an die Vergangenheit erinnern und in ein solches Muster verfallen lassen...

    ihr seid schon sehr weit mit ihm gekommen. Gebt ihm und Euch die Zeit, die es benötigt!

    das Führen von zwei Seiten sehe ich ebenfalls als kritisch. Worin sind Strick und Longe denn eingeschnallt?
    wenn ein Pferd Panik hat, muss es die Füße bewegen dürfen. "engt" man es in dem Moment ein, können die Reaktionen sehr heftig ausfallen...

    allgemein gilt es, das Vertrauen weiterhin zu stärken und die Balance und das Körperbewusstsein des Pferdes zu schulen.

    von einer Führkette würde ich abraten... vor allem bei einem solch sensiblen Pferd!
     
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  6. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Eine andere möglichkeit wo du zwar ein bißchen mehr einwirkung hast aber in weicherer form ist ne sogenannte lamaleine...hat ich bei meinem vorherigen pferd der auch sehr versaut war und zu panikattacken geneigt hat.
    Kette war ihm zu scharf, allein das geklimper fand er gruselig aber kombination führstrick und lamaleine fürn ernstfall oder im strassenverkehr hat ihn überhaupt nicht gestört, sondern ihn wenn er ab durch die mitte wollte, doch nochmal kurz innehalten und evtl drüber nachdenken lassen...
    Er war deinem sicherlich um einiges ähnlicher wie der den ich jetzt hab...der hätte sich als junger hüpfer scheckig gelacht über ne lamaleine oder ähnliches...
    Da hat @Indira schon recht, wahrscheinlich könnte schon das metall am kopf evtl etwas in ihm hochholen was ihr nicht möchtet...je nachdem was ihm in der vergangenheit geschehen ist...
     
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  7. Lucy
    Offline

    Lucy Fribi Fan

    Ich kenne die Situation fast 1:1 - nur das Einfangen war deutlich schwerer. Ich habe vor einiger Zeit einmal mitgeholfen zwei junge Ex-Rennpferde um-/auszubilden zum Freizeitpferd. Wir haben genau wie du mit Anti-Schreck Training und BA begonnen. Es klappte eigentlich ganz gut. Aber, wenn die gehen wollten, dann wollten die gehen! Und Muskel und Ausdauer hatten die dazu auch, da sie von der Bahn kamen. Beim Spazieren haben wir die aber immer nur von einer Seite geführt. Notfalls mit zwei Personen auf der gleichen Seite. Der Grund war folgender: Stell dir vor, dich halten an beiden Armen jemand und du willst davon rennen. Was machst du? Dagegen ziehen. Du ziehst und ziehst; lehnst dich mit deiner ganzen kraft dagegen. Als Reiter gegen dein Pferd verlierst du da immer. Das Pferd ist immer rund 6-12 mal schwerer... Wirst du aber nur am rechten Arm gehalten und du willst los stürmen, drehst du dich sehr schnell um 90-180°. Bei Pferd wird dann der Hals gebogen und es kann schlechter davon stürmen und nicht seine ganze Kraft ausnutzen. Auf gebogener Linie kann es auch schlecht(er) Ausschlagen. Du kannst das auf dem Platz üben indem du links neben ihm stehst und den Strick an deiner äusseren Hüfte entlang nach hinten führst. So kannst du ihm beibringen auf Druck den Kopf zu biegen / den ganzen Körper zu biegen und schon hast du draussen im Notfall 'gewonnen'. Kannst das natürlich dann ausbauen im Schritt, Trab und so weiter oder sogar mit gehen leichter Zug nach hinten gefolgt von einer 180° Wendung von dir. Würdest du auf ihm sitzen und er geht durch, würdest du ja auch versuchen eine Volte zu machen. Nur in der Volte hast du als Mensch eine reelle Chance das Pferd halten zu können.

    Mit was führst du?
    Bei den Vollblütern haben wir immer ein sehr dünnes Knotenhalfter unter das normale Stallhalfter angezogen und dann mit zwei Stricken geführt. Ein dünnes Knotenhalfter kann ziemlich scharf sein! Deswegen haben wir normalerweise auch am Halfter geführt und das KH kam nur zum Einsatz wenn es sein musste. Aber bitte NIE am KH anbinden. Ein dünnes KH kann eine Pferd das Genick brechen, wenn es Panik bekommt und nicht frei kommt. (Da siehst du die Wirkung!)

    *Es gibt auch viele seriöse Trainer im Rennsport. Unseriöse gibt es überall. In meinem Leben bin ich aber schon stark mit dem Rennsport in den Kontakt gekommen. Ich habe da sowohl gutes wie auch schlechtes gesehen - wie überall.
     
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  8. Phönix
    Offline

    Phönix Putzboxenschlepper

    Erstmal Danke an euch für die Vorschläge und Warnungen.
    Ich lese mir grundsätzlich alles immer in Ruhe durch und schaue,was ich daraus für uns und unser Pferd übernehmen kann.

    Phönix ist erst seit Mitte Mai bei uns und hat in der Zeit gewaltige Sprünge zum Positiven gemacht.
    Er lernt gerne und ist sehr interessiert an spannenden und neuen Dingen,die seine Menschen sich für ihn ausdenken.

    Wir führen ihn an den beiden Aussenringen des Halfters,damit wir zur Not eine schnellere Drehung des Kopfes hinbekommen und ihn zur Volte bewegen können.Aufgrund der aufgeführten und gut verständlichen Warnungen werden wir das aber in Zukunft nicht mehr so machen.Halten können wir ihn eh nicht-dann reicht auch eine Person...
    Führkette und Knotenhalfter würde ich aus eigener Trainingsphilosophie im Umgang mit Pferden nie anwenden und für Phönix wären solche Hilfsmittel eher kontraproduktiv.Er hatte genug Zwänge und Schläge in seinen jungen Leben,wo Menschen ungeduldig an ihm herumrissen und ihn unheimliche Dinge,die er noch nicht verstehen konnte,aufgezwungen haben.
    Trotzdem Danke für die gutgemeinten Ratschläge in dieser Richtung.

    Wir arbeiten im Team.Das bedeutet,das das Pferd frei auf dem Platz und selber entscheiden kann,ob es die Trainingseinheit mit uns machen möchte und dafür Belohnt wird,oder ob er sich abwendet und eben keine Belohnung erhält.
    Wir nutzen seine natürliche Neugierde und kommunizieren mit ihm.
    Das hat den großen Vorteil,das wenn er freiwillig mit uns arbeitet,es seine Entscheidung ist ohne Druck und das,daß Erlernte viel besser Konditioniert und positiv verknüpft wird.Ein Pferd sollte sich aus freien Stücken seinen Menschen anschliessen und selbst herausfinden,ob es sich lohnt.Darauf baut man dann langsam ein Grundtrainingsprogramm auf.
    Das heißt natürlich nicht,das er machen kann,was er möchte....
    Wir lehren ihn spielerisch und nehmen ihn mit sehr wenig Druck in die Pflicht.
    Pferde,die nur mit Druck und Angst ein Training absolvieren haben in der Regel keine entspannte und gute Beziehung zu ihrem Menschen.Sie machen nur aus Angst vor Strafen und Stress,was Mensch eben verlangt.
    Glück sieht anders aus....
    Wir möchten,das,daß Pferd freiwillig und gerne etwas für und mit uns tut-so wird die gesamte Beziehung von Anfang an positiv aufgebaut und ein tiefes Vertrauen bildet sich.
    Man wächst zusammen.
    Das ist unser Ziel mit Phönix und so habe ich es auch mit seinem Vorgänger gehalten.
    Einige schütteln den Kopf darüber und meinen,das ein Pferd gehorchen muß und man immer Druck machen muß....
    Nein,unsere Pferde dürfen auch mal schlechte Laune haben oder uns sagen,was ihnen gerade nicht passt.
    Die Grenze besteht im Rang.
    Wir achten ohne Kompromisse darauf,das wir im Rang höher sind.Das ist alles.
    Dazu muß man sich natürlich sehr gut mit dem Pferd und seiner gesamten Kommunikation auskennen.
    und man braucht weder Brüllen,noch schlagen oder ähnliches zu tun.Das macht ein ranghohes Tier nicht.Das hat es garnicht nötig.Da reichen die kleinsten Signale oder Laute und oft nur ein Blick mit gespannter Körperhaltung.
    Später soll er nur mit Sattelpad und Bitless Bridle geritten werden.
    So jetzt wisst ihr in etwa,wie unsere Philosophie aussieht.
     
  9. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Ich denk das ziel von jeder ausbildung sollte sein dass das pferd mit freude und neugierde bei der sache ist und auch auf dem weg dorthin spass hat und sich dem menschen jederzeit zuwendet.
    Meinem vorherigen war dieses grundvertrauen völlig verloren gegangen und der spass an jeglicher beschäftigung auch....in dem knappen jahr wo ich ihn hatte gab es gegen ende dann mal kurze phasen wo er wieder pferd und nicht geprügelter hund war...
    Mein jetziger hatte dreijährig noch gar keine wirklichen erfahrungen gemacht, nur das er hengst ist bzw bald nur noch war, und der mensch gefälligst zu machen hat was er will...nicht böse aber sehr bestimmt.

    Da muss ich wirklich sagen, ein auch mal gröberer rüffel im richtigen moment, und vorallem kurz und knapp ohne jegliches nachtragend sein, so wie es aber auch mal ranghohe tiere in der herde gegenüber rangniederen einsetzen, konnte nicht ausbleiben.

    Lange hat es nicht gedauert, dann war das thema erledigt und man konnte ihn auch problemlos mit mehreren stuten auf die koppel führen wo er dann weiterhin seine hengstmanieren ausleben durfte.
    Von seinem vertrauen und seinem spaß hat er dabei aber nie etwas verloren und es gab nicht einen tag wo er nicht begeistert mit raus wollte...bis heute siebzehn jahre später. Natürlich darf er auch mal schlecht gelaunt sein und das programm hab ich immer so angepasst dass für beide das erfolgserlebnis nicht ausbleibt.

    Aber das ist halt auch keiner der so wie deiner leider schon völlig das vertrauen in zweibeinern verloren hat...da muss man unterscheiden und den richtigen weg finden. Rückschläge gibt es sicher immer wieder, da du ja nicht sämtliche angstauslöser kennen kannst und sie sich erst mit der zeit dir offenbaren werden. Aber sie werden sicherlich kleiner:)
     
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  10. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Noch einen kleinen nachsatz, dann bin ich still:) sei froh, wenn er noch eigeninitiative zeigt und sich vom acker macht...er hängt noch an seinem leben und er kehrt ja auch wieder zurück zu euch!!!
    mein alter hat damals wo ich ihn bekommen hab in manchen angstsituationen sich einfach nur noch auf den boden fallen lassen...da war ich fast froh wo er anfing sein zu versuchen sein heil in der flucht zu suchen und aufhörte sich aufzugeben...
     
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