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Mundstückgröße und -art bei Ausbildungsbeginn

Dieses Thema im Forum "Ausrüstung und Pflege" wurde erstellt von Farbklecks2016, 3. April 2017.

  1. Farbklecks2016
    Offline

    Farbklecks2016 Amateur

    Hallo ihr Lieben,
    melde mich nach überstandener Krankheit auch mal wieder zurück.

    Farbklecks hat heute Geburtstag und wird drei Jahre alt :)

    Ich zahle momentan im Stall noch den "Senioren-und Jungpferde-Beitrag", sprich ohne Hallen- und Platznutzung. Ich würde dann ab Mai hochstufen und kann dann alle Anlagen des Stalles nutzen. Stand jetzt: Wir gehen 2 bis 3 mal die Woche, je nachdem, wie das Wetter und die Arbeit es zulassen, mit ihm spazieren, erkunden die Welt, gewöhnen ihn an Autos, Räder, Waldgeräusche etc. ... Wir gehen mit ihm über einen Wall, klettern ein wenig, sodass die Muckis ein bisschen gefordert werden.

    An den anderen Tagen wird er geputzt, betüddelt, oder er hat eben frei, und wir lassen ihn einfach Pferd sein. Er steht ja in einem riesigen Aktivstall mit 70 anderen Pferden jeden Alters. Er spielt viel mit den anderen Youngsters, lernt aber auch von den Großen.

    Mein Plan war, ab Mai hochzugehen auf den vollen Beitrag und dann 2 bis 3 mal (aufsteigend) in der Woche anzufangen, Bodenarbeit zu machen, mal über Stangen tapsen, all so etwas. Dann steigern, sodass man zum Ende des Jahres vielleicht mit Langzügelarbeit anfangen kann. Raufsetzen/ Reiten habe ich für dieses Jahr nicht vorgesehen.

    Ich würde ihn gerne rechtzeitig vorher, ganz schonend, an Trense und Mundstück gewöhnen. Meine Frage dazu: Wie finde ich 100% das richtige Mundstück? Gut, seine Vorlieben werden sich erst noch zeigen. Mir geht es dabei vor allem um die richtige Größe/ Stärke. Und ob jemand ein Mundstück besonders empfehlen kann? Krämer z.B. hat ja diverse Ausbildungsmundstücke im Angebot. Ende April findet bei uns die Nordpferd statt, auch da kann ich schauen.

    Ach so - seine Zähne wurden vor 1 Monat bearbeitet, weil er plötzlich Probleme hatte beim Fressen. Da wurden dann 3 Zähne gezogen, 1 Tag später konnte er wieder ganz normal fressen. Mein TA kommt dann diesen Monat nochmal, egal ob sichtbare Probleme anliegen oder nicht (Ich wollte von ihm sozusagen nochmal ein "Go" haben fürs Anfangen mit dem Mundstück und ihn nochmal eine Rundumversorgung im Maul vornehmen lassen, sofern nötig).

    Danke für Anregungen. Liebe Grüße
     
  2. GilianCo
    Offline

    GilianCo ...außer Konkurrenz

    Vermutlich wurden eher Zahnkappen entfernt, oder? *g*

    Also, ich hab mit einem relativ dicken Gebiss angefangen, und mußte feststellen, das mein Jungpferd das doch etwas doof fand, so "viel" im Maul zu haben. Durch echtes Glück hab ich dann ein passendes, sehr günstiges Myler Gebiß gefunden, mit dem er jetzt aktuell sehr zufrieden wirkt, und nicht mehr verzweifelt kaut, wie mit den Gebissen davor.

    [​IMG]

    Ergo würde ich nach meiner Erfahrung dann eher ein dünnes Gebiß empfehlen. Das trifft aber ja auf die normalen Ausbildungsgebisse glaub ich eher nicht zu?
     
  3. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Hatte anfangs auch nen relativ dickes Olivenkopf drinnen und Zwergle war sehr unglücklich,ebenso wie mit dem zwar dünnen aber doppelt gebrochenen Ausbildungsgebiß.
    Mit einem dünnen einfach gebrochenen Westernsnaffle aus Sweet Iron ist sie jetzt zufrieden.hat allerdings auch eine kurze Maulspalte und vorallem eine vergleichsweise dicke Zunge so dass für Gebisse in herkömmlicher Dicke gar kein Platz ist...
     
  4. Sanny82
    Offline

    Sanny82 ...außer Konkurrenz Moderator

    Ich würde auch nen relativ dünnes Gebiss nehmen.
    Meine Jungs mögen alle samt keine dicken Gebisse und kauen wie blöde drauf rum und laufen unwillig.
    Ich habe doppelt gebrochene Gebisse und Schenkeltrensen mit ner Kupferrolle in der Mitte. Das mögen sie alle gerne und laufen sehr gut.
     
  5. aimeeliese
    Offline

    aimeeliese ...außer Konkurrenz Moderator

    Würde auch auf jeden Fall zu einem dünneren Gebiss tendieren - die meisten Pferde/Ponys mögen das lieber. Ob da ein einfach gebrochenes, ein doppelt gebrochenes oder evtl . eine "Stange" (z.B. Billy Allen) besser "mundet" wirst du testen müssen.
     
  6. Farbklecks2016
    Offline

    Farbklecks2016 Amateur

    Danke.

    Und die passende Größe?
    Einfach diverse Größen getestet?

    Leider nicht. Es waren 3 Zähne, die -nach RS mit einem Dentisten- tatsächlich raus mussten.
     
  7. GilianCo
    Offline

    GilianCo ...außer Konkurrenz

    Autsch, das ist ja übel, in dem Alter schon Zähne ziehen...
     
  8. Sanny82
    Offline

    Sanny82 ...außer Konkurrenz Moderator

    Ja bei der Größe wirst du wohl testen müssen.
    Wie groß ist er denn ? Davon kann man ungefähr die Gebissgröße ableiten hab ich festgestellt.
    Bei mir haben die 3 die zwischen 1,44m und 1,47m sind alle 12,5cm. Nur mein Fjordi hat 13,5cm Gebisse, er ist aber auch 1,51m groß. ;)
     
  9. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Mein Zwerg mit 1,38m hatte im Herbst noch 12,5 cm,jetzt wird das schon eher knapp...
    Am besten vielleicht verschiedene Grössen mal zur Anprobe bei Miteinstellern ausleihen.
    Pauschal ist das glaub schwer zu sagen.
     
  10. Peru
    Offline

    Peru Reitgott

    Also ich habe auch viel ausprobiert, weil sie immer wieder nach ner Zeit wie verrückt auf dem Gebiss gekaut hat.

    Da sie sich beim Reiten gerne noch ab und an frei macht, in dem se den Kopf herumreißt, dachte ich an D-Ring, liegt ruhig, begrenzt seitlich und man kanns Gebiss gar nicht durchziehen.

    Damit lief sie aber absolut unzufrieden.
    Am zufriedensten ist sie jetzt mit der relativ dünnen, einfach gebrochenen Wassertrense aus Edelstahl mit Gebissringen dran.
    Somit ist es seitlich begrenzt, aber die Ringe laufen noch durchs Gebiss.

    Achja, auch immer mal schauen, ob er, wenn er Abwehrreaktionen aufs Gebiss zeigt, nicht irgendwie allergisch reagiert.
    Bei meiner geht z.B keine einzige Legierung, nur Edelstahl.
    Von Sensogan bekam sie sogar die schlimmsten Pusteln auf der Zunge...
     
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