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Gebisse

Dieses Thema im Forum "Ausrüstung und Pflege" wurde erstellt von Aki, 21. Januar 2017.

  1. Jungmama
    Offline

    Jungmama Gast

    Danke für die vielen netten Antworten.

    Leider hat unser Krämer aktuell zu, ich habe mir nun überlegt zumindest für Louis ein normales doppeltgebrochenes Gebiss holen.

    Das D-Ring und Olivenkopfgebiss haben wir nur geholt, damit man es nicht durch das Maul ziehen kann (ist ja besser bei Anfängern finde zumindest ich).

    Bitte nicht auslachen, aber ich wollte evtl. so Gummischeiben dazu holen zu dem normalen Gebiss, aber helfen die wirklich gegen das Durchziehen. Ich meine ich habe schon eine sehr ruhige Hand und ziehe das Gebiss nicht durch, aber man kann es nicht immer verhindern.
     
  2. Lucy
    Offline

    Lucy Fribi Fan

    Mit den Gummidingern habe ich keine Erfahrung. Jemand im Stall hat die und beim Auftrensen sieht das immer sehr mühsam aus, da die Dinger immer zur Mitte rutschen (gut Pferd hält auch nicht still).

    Da ich ohne Nasenband und Sperrriemen reite, meinte mein Reitlehrer, dass ich ein durchs Maul ziehen verhindern kann, in dem ich mir eine Schenkeltrense besorge oder indem ich eine Wassertrense (oder ähnliches) mit Kinnriemen aus dem Westernreiten verwende. Habe mich jetzt für mein Pony für die Schenkeltrense entschieden, aber für meine Reitbeteiligung hatte ich eine Wassertrense und Kinnriemen. Und natürlich vermeide ich ein herumgezerre am Gebiss beim Reiten, aber im Notfall will ich an einem Zügel mein Pferd biegen können und so stoppen und da würde das Gebiss - ohne enges Nasenband, Kinnriemen oder Schenkel - vermutlich rutschen...
     
  3. Jungmama
    Offline

    Jungmama Gast

    Danke. Meine beiden sind so erzogen, das ich wenn ich die Backenstücke Links und rechts in der Hand halte und ihnen das Gebiss hin halte, das sie es selbst ins Maul nehmen, daher denke ich ist es mit den Gummidingern kein Problem. Aber das andere ist auch eine Gute Idee.
     
  4. Farbklecks2016
    Offline

    Farbklecks2016 Amateur

    Hi ihr Lieben, ich wollte mal fragen wie das bei euch war, als ihr eure Pferde ans Gebiss bzw Mundstück gewöhnt habt. Farbi hat ja nun etwas Pause, aber weiter auftrensen üben bietet sich ja an :)
    Ich habe eine Westerntrense, die quasi nur einmal hinter den Ohren lang geht, zum üben. Die kann ich ruckzuck ab und an machen. Keine Verschnallung. Daran habe ich ein doppelt gebrochenes Gebiss, ganz normal, anatomisch geformt. Farbi nimmt das gut an, ich habe ihm beigebracht, dass er das Gebiss eigenständig ins Maul nimmt. Er sieht das Gebiss und will's ganz schnell ins Maul nehmen :)
    Dann habe ich irgenwann angefangen die Trense über die Ohren zu ziehen. Step by Step. Das war alles entspannt. Meine Frage ist, wie lange hat es bei euch gedauert bis das Pferd nicht mehr wie wild darauf rum gekaut hat?
    Farbi findet es insgesamt noch nicht so toll, er senkt den Kopf und mamchnal sieht es aus als würde er das Ding abstreifen wollen. Ich lobe ihn immer sehr und gebe ihm ab und an etwas leckeres. Insbesondere beim Abnehmen bin ich ganz vorsichtig, sodass ihm nichts gegen seine Zähne haut.
    Seine Zähne wurden Ende November gemacht und das Gebiss angepasst vom TA.
    Nun frage ich mich, wie lange es wohl dauern mag, bis das Ding im Maul Normalität ist? Klar, Einzelfallabhängig. Aber berichtet gern mal.
    Meint ihr, es gibt ein Gebiss, welches besser geeignet wäre?
     
  5. Sanny82
    Offline

    Sanny82 ...außer Konkurrenz Moderator

    Also bei Henry hat es damals so 2-3 Monate gedauert. Habe es ähnlich wie du gemacht.
    Allerdings habe ich dann auch anfangen ihn mit Halfter über der Trense zu führen und mit ihm spazieren zu gehen. Ohne das Zug auf dem Gebiss ist. Dann langsam auch mal am Gebiss geführt und schließlich erst mit Halfter über der Trense longieren begonnen. Dann Zügel ans Gebiss gemacht und diese am Longiergurt festgemacht, natürlich nicht ausgebunden, sondern locker, nur so das er nicht reintreten kann. So hat er schon gemerkt das sich das Gebiss auch bewegen kann im Mund ohne das er das macht. ;) Und dann irgendwann die Longe einfach mal kurz ans Gebiss gemacht und dann das immer weiter und länger ausgebaut bis ich ihn mit Gebiss longieren konnte. Kurze Zeit später hat er aufgehört wie wild aufm Gebiss zu kauen und es lang ruhig im Maul, auch mit Longe und Zügeln dran. Beim anreiten war es kein Problem mehr die Zügel zu nehmen und leichten Zug aufs Gebiss auszuüben.
    Ich habe auch mit doppelt gebrochenem Gebiss angefangen. Bzw. bin jetzt auch wieder bei einem, allerdings jetzt ein Apple Mouth. ;)
     
    Farbklecks2016 gefällt das.
  6. Farbklecks2016
    Offline

    Farbklecks2016 Amateur

    Danke! Das mit dem Führen mache ich genauso. :)
     
  7. Lucy
    Offline

    Lucy Fribi Fan

    Also meine Chefin (Praktikum das ich noch neben dem Studium mache), machen wir es jeweils so das wir erst das Pferd das Gebiss anschauen lassen und machen irgendwas Leckeres wie Apfelsaft ran und die aller meisten Lecken dann dran oder nehme es von sich aus schon einmal ins Maul. Dann machen wir das Genickstück dran, ziehen es ihnen an (über das Knotenhalfter an dem der Strick befestigt ist) und lassen sie dann mit dem Gebiss Kraftfutter fressen oder laufen zur Wiese und lassen sie Gras fressen. Einfach so das sie das Gebiss mit etwas gutem Verknüpfen. Beim Fressen merken sie dann irgendwie, dass das Gebiss im Maul nicht weh tut und man problemlos damit auch fressen kann. Das machen wir dann auch einige Mal über Tage/Wochen verteilt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade wenn sie Gras fressen dürfen, dass auf den paar Meter zurück zum Stall sie nicht mehr das Maul aufsperren oder so. Wenn wir aber Gras fressen gehen, nehmen wir aber immer ein zweites Pferde mit... Aber das machen wir (egal) was wir tun, immer mit den jungen, dass sie nicht die Erfahrung machen, dass wir Menschen sie immer von ihrer Herde wegzerren.
    Später tragen die Pferde das Gebiss bei der Bodenarbeit oder reiten am Kontenhalfter, ohne das Zügel im Gebiss sind. Geht das, stellen wir uns seitlich neben das Pferd und nehmen (einseitig) leicht Kontakt auf und sobald das Pferd den Hals/Kopf leicht in diese Richtung biegt, geben wir nach. Mit der Zeit schnallen wir dann die Zügel bei bekannten Übungen (z.b. Schritt auf dem Hufschlag), die Zügel ins Gebiss. Na dies na bleiben die Zügel dann immer länger am Gebiss. All diese Übungen machen wir am langen, durchhängenden Zügel und nur Impulse zur Steuerung über den Zügel. Geht das und läuft das Pferd flüssig vorwärts, nehmen wir dann das erste Mal Kontakt auf und reiten dann von Mal zu Mal länger in Anlehnung.

    Die Jungpferde am Gebiss führen, machen wir nie bzw nicht wenn wir einfach von A nach B wollen. Wie gesagt einige Übungen am Boden mit Zügeln in den Gebissringen machen wir schon, aber eben nicht ganz normales Führen. Allerdings machen wir das auch später nur sehr selten. Geführt wird bei meiner Chefin (auch bei den Älteren Pferden) in 99% der Fälle am Halfter.
     
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