1. Info: Zum Datenschutz sind viele Themen nur für Mitglieder sichtbar. Mach mit und lies mehr :)
  2. Hallo, schön, dass du hier bist! Wir würden uns freuen, wenn du Mitglied unserer Pferdecommunity wirst.

Fachthema : Pferdekrankheiten

Dieses Thema im Forum "Medizin" wurde erstellt von GilianCo, 2. August 2010.

  1. GilianCo
    Offline

    GilianCo ...außer Konkurrenz

    So, ein neues Fachthema ist heute dran, und ich darf mich daran "versuchen".

    Pferdekrankheiten können verschiedenste Organsysteme betreffen. Beispiele wären da die Lunge, das Auge, Fell und Haut, Gelenke, Knochen, Sehnen. Es gibt ebenso Infektionskrankheiten, Virus oder bakteriell bedingt (Druse beispielsweise ist eine bakterielle Infektion, Herpes und Influenza sind Virusinfektionen).

    Ebenso können Pferdekrankheiten das Nervensystem betreffen, es gibt hormonelle Probleme, Erkrankungen des Verdauungstraktes, nicht zu vergessen könnte man auch einige Verhaltensstörungen durchaus dem Oberbegriff "Pferdekrankheit" zuordnen.

    Mit was für Erkrankungen mußtet ihr Euch mit Eurem Pferd schon auseinandersetzen?
     
  2. *Maggie*
    Offline

    *Maggie* Stallbursche

    Magnum hatte mal eine Kolik dabei gleich einen Virus mit ordentlich Fieber :(.
    Dann mal husten, also mit den Bronchien.
    Ekzemer, wenn das auch dazu zählt...?!
    Und eine Stoffwechselerkrankung!
     
  3. Comtess
    Offline

    Comtess ...außer Konkurrenz

    Ohje Comtess hatte bisher

    -Husten, der an die Bronchien ging
    -Hufabszess
    -Einschuss
    -schwerere Kolik mit Klinikaufenthalt
    -Schnittwunde

    und diverse Schrammen, da sie einfach ein tollpatsch ist :roll:
     
  4. steffiM
    Offline

    steffiM Turniersieger

    oh, meine Spardose und ich haben auch schon vieles durch:

    -immer wieder mal nen Einschuss
    -Sehnenscheidenentzündung
    -dicke Gallen an den Hinterbeinen
    -Koliken (seit sie im Offenstall steht aber gottseidank keine mehr)
    -und wir machen schon seit ner Ewigkeit mit erhöhten Leberwerten rum
     
  5. Indi-maus
    Offline

    Indi-maus Pferdeflüsterer

    Also beim Aris war bis jetz noch nichts großes schlimmes weiter.. *auf Holz klopf*
    nur mal lahm gegangen und ne leichte kolik, wo aber kein TA oder ähnliches nötig war
     
  6. boylinchen
    Offline

    boylinchen Amateur

    Boy hatte bereits folgendes:

    - Husten (wir hatten 3 TAs) da, bis irgendwann endlich festgestellt wurde, was es denn ist/war. Er reagiert allergisch auf Staub, sollte also viel draußen sein usw. Das haben wir gut in den Griff bekommen
    - einmal hat er sich etwas blöd am Kronrand verletzt, da hatten wir den TA da, weil nicht ganz klar war wie tief die Wunde geht bzw. auch inwiefern es sich auf den Huf auswirken hätte können - ging aber alles gut
    - vor einigen Jahren 2 mal ne leichte Kolik, seither aber nie wieder
    - dann das Stoffwechselproblem (allergische Reaktion auf Stärke/Kohlenhydrate -> sprich Richtung PSSM)
    - Eine zeit lang hat er nach einem unglücklichen Stutz etwas getickt auf der einen Hand und nur an der Longe, da war aber die Physio dran.
    - und eben diverse kleine Schrammen/Wunden/Kratzer, die halt im Alltag so mal auftreten, wenn sie doch mal raufen oder irgendwas.

    Ich denke das wars.

    @Maggie: Wie zeigte sich denn das Stoffwechselproblem? Hat dein Pferd auf was bestimmtes reagiert und wie wurde es behandelt?
     
  7. GilianCo
    Offline

    GilianCo ...außer Konkurrenz

    Ich wollte gerade fragen, boylinchen hat das ja schon schön gemacht, wie langwierig waren denn die Erkrankungen, hattet ihr nen TA da, Physio, Tierheilpraktiker?

    @Maggie, Ekzem ist eine Erkrankung des Immunsystems, von daher würde ich schon sagen, daß man das unter "Erkrankungen" führen kann.

    Man kann damit dann also weiter ausführen, es gibt akute Erkrankungen, wie eine Kolik oder eine Verletzung, die zu einer Lahmheit führt, und es gibt chronische Erkrankungen, die einen quasi ein Pferdeleben lang begleiten.

    Dazu gehören ja insbesondere die Allergien, also auch das Sommerekzem.

    Mein Pferd ist beispielsweise Headshaker, weil er allergisch auf diverse Pollen ist.

    Arthrosen sind beispielsweise ja auch Erkrankungen, die nicht einmal akut da sind, und dann wieder weg.
     
  8. Anonymous
    Offline

    Anonymous Gast

    also in den 1.5 jahren wo ich meine maus mach hatte sie nix ausser schammen...*aufholzklopf*

    aber dafuer hatte sie es knallhart vorher! schleimbeutel entzuendung und dann auch noch unsteril gespritzt und ausgetretene hyaloronsaeure...ganz toll! anstatt ihr pause zu geben haben sie sofort knall hart zu trainieren angefange. dann wieder lahm, dann wieder knall hart trainiert.

    das ging dann 6 jahre (!!!!!!!!!) so. dann haben sie sie weg. ihr glueck! bei mir hat sies gut :) noch nicht einmal gelahmt, keine kolik, nix *freu*
     
  9. aimeeliese
    Offline

    aimeeliese ...außer Konkurrenz Moderator

    Hmmmmmm - dann fang ich mal an! Nein, keine Bange, trotz 31 Jahren Pferde ist die Liste (toitoitoi-klopf auf Holz) nicht allzu lang ....

    Mona war dämpfig. Nach der Erstdiagnose (TA gab ihr noch etwa 1 Jahr) haben wir noch 13 Jahre miteinander verbracht. Neben Hustenpulver auf Naturheilbasis und Futterzusätzen auf Kräuterbasis bekam sie Sommerurlaub an der Nordsee. Einmal war es so schlimm, dass sie eine Cortisonspritze bekomme musste. Sie ist mit 24 friedlich eingeschlafen.

    Auserdem hatte sie einmal einen Einschuß am Hinterbein. Eine kaum zu sehende winzige Macke hatte sich entzündet. Nach Antibiotika und Rivanolverbänden war sie innerhalb weniger Tage wieder fit.

    Carino hatte mal nen Infekt mit hohem Fieber. Woher das kam und was genau - keine Ahnung. Nach Antibiotika und ner "Aufbauspritze" war das innerhalb von 3 Tagen wieder weg.

    Aimee hatte mal ne leichte Kolik - nach Bruscopan und Schmerzmittel war das schnell wieder vergessen.

    Bei Kiko drückte das Fohlen gegen irgendwelche Nerven - der TA tippte zunächst auf Kolik (wollte sich immer hinlegen, andere Kolikanzeichen fehlten). Zum Glück (war nicht "mein" TA) schaute er sich den Beipackzettel von Bruscopan nochmal durch (kann das Fohlen schädigen bzw zu Fehlgeburten führen) und gab nur ein Schmerzmittel und schwupps - war die Dicke wieder ok.

    Picco hat im Winter 2008/2009 den Trog von ihrem Fohlen abgetreten und sich dabei wohl an der Schraube eine kleine Schürfung zugezogen (die wir aber nicht bemerkt hatten). Durch das kalte Wetter hat das heftig geeitert. Keine Lahmheit, kein Fieber. Nach Jodspülung der Wunde, Antibiotika und Enzymsalbe war die Sache innerhalb von wenigen Tagen wieder ok.

    Ansonsten hatte alle mal kleinere Macken, die mit Blauspray und/oder Salben behandelt wurden oder kleinere Infekte (Husten), die ich mit homöopathischen Mittelchen oder Kräuterzusätzen schnell wieder im Griff hatte (teilweise nach telefonischer Absprache mit meinen TA).
     
  10. boylinchen
    Offline

    boylinchen Amateur

    Zum genaueren Verlauf ist bei uns folgendes zu sagen:

    Husten: wir hatten anfangs meine TA (die auch THP ist) da. Da der Husten nur besser war, wenn er Medikamente bekam (viel auch Homöopathie) holte ich zwischendurch 2 andere TAs. Bei denen war es im Endeffekt auch nicht anders. Boy wurde eben abgehört und bekam Medis.
    Nachdem es immer wieder kam, wandte ich mich nochmals an meine erste TA, die machte dann eine Bronchoskopie und man hatte endlich ein Ergebnis.
    Ich war damals noch sehr unerfahren was Krankheiten und TAs anbelangte und 13 Jahre. Boy gehörte mir zu dem Zeitpunkt ein halbes Jahr. Heute würde ich sicherlich zuerst ne Bronchoskopie machen und dann behandeln. So was würde mir sicherlich nicht nochmals passiere. Toi toi toi, im Endeffekt ist ja alles gut ausgegangen.

    Kronrandverletzung: Sobald das passierte wurde der TA geholt (meine andere war zu dem Zeitpunkt hochschwanger glaub). Sie hat mit Equipalazone da gelassen – das Pferd lahmte nicht, hauptsächlich gegen die Entzündung und es wurde ein Verband (Aufguss mit BI-Lösung) dran gemacht. Sie meinte dann, dass sie ihn nach 2 Tagen wechselt und sich das ganze nochmals anschaut.
    Toll, der Fuß war dann dick – also hatte sich was entzunden. Seitdem vertrete ich nur die Meinung meiner THP, Verbände jeden Tag wechseln. Wir hatten ein Pferd, das eine größer Wunde am Bein hatte. Da meinte unsere TA, jeden Tag wechseln, da hatten wir dann keine Probleme.

    Stoffwechselproblem:
    Boy kam stocklahm (hinten) von der Weide. Erster Schritt TA Anruf, Verdacht auf Hufrehe (von der Haltung her), oder Kreuzverschlag (Hinterhand). Es sah auch alles nach Hufrehe aus, daher bekamen wir Blutdrucksenker und ein Schmerzmittel, sowie eben Dinge wie kein Kraftfutter, keine Weide vorerst, etc.
    Ich habe dann meine THP angerufen, die meinte sie testet das mal (keine Ahnung wie sie das macht, auf alle Fälle klappt es – sie braucht dazu einfach Haare des Tieres), die hat dann herausgefunden, dass Boy auf die Getreidestärke reagiert und das der Stoffwechsel nicht verarbeiten kann – daher hat er es „in die Beine geschoben“. Die Muskeln oben waren auch locker, der sofortige Rehebeschlag zeigte keine Wirkung. Ganz ehrlich – bis dato hatte ich davon noch nie viel gehört, also hab ich auf meinen Bauch gehört und meiner THP vertraut, was sich ja auch beim Husten als richtig erwies. Seit dem ich ihn stärkearm füttere, läuft er auch beim Reiten etc. total anders. Man merkt einen deutlichen Unterschied!
    Das ganze ging akut 2-3 Wochen, wir haben das Schmerzmittel innerhalb von 3 Tagen weg gelassen, da es keinerlei Wirkung zeigte.
    „Chronisch“ geht es noch x-Jahre – man muss halt die Fütterung umstellen.

    Der Sturz war sehr unglücklich. Wir waren auf unserem ersten Lehrgang und Boy dementsprechend etwas aufgeregt. Vor der Halle war der Boden rutschig, sodass er im Prinzip vorn und hinten Spagat gemacht hat – zu verhindern war da nichts.
    Dabei wurden eben die Brustwirbel und das Karpalgelenk betroffen.
    Wir sind zur Gesa Meier gefahren, die hat das dann wieder eingerenkt. Nachfolgebehandlungen bzw. allgemeiner Durchcheck (durch die Einrenkung des Brustwirbels ist ein anderer raus) dauert noch an.
    Für mich ist das eine Langzeitbehandlung, geht jetzt momentan schon ein dreiviertel Jahr. Medis oder ähnliches bekam er nicht. Hatte hier übrigens auch Kontakt mit meiner THP und fragte sie einfach mal, ob sie das über die Haare auch herausfinden kann, ob noch was ist. Das Ergebnis kam vor dem 2. Besuch von Gesa.
    Jo, sie meinte: Karpalgelenk, Brustwirbel, Halswirbel und ISG.
    Die ersten 3 haben sich übrigens bewahrheitet, dass (wieder) was war, von daher habe ich m. E. nach genügend Beweise, dass an alternativen Methoden doch was dran ist.
     
Ähnliche Themen: Fachthema Pferdekrankheiten
Forum Titel Datum
Ausrüstung und Pflege Fachthema November 2014 : Pflegeprodukte rund ums Pferd 4. November 2014
Sonstiges Fachthema Oktober: Das erste eigene Pferd (was man alles beachten sollte) 3. Oktober 2014
Reiten Fachthema September: Rund ums Thema Reitbeteiligung 2. September 2014
Pferdehaltung Fachthema August: Zeitmanagement im Stall 11. August 2014
Ausrüstung und Pflege Fachthema Anschaffung von Aurüstung / Internet vs Reitsportfachgeschäft 31. Juli 2014

Diese Seite empfehlen