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Fachthema: Das Schrecktraining

Dieses Thema im Forum "Training / Bodenarbeit" wurde erstellt von Flicka, 13. September 2010.

  1. Flicka
    Offline

    Flicka ...außer Konkurrenz

    Oh danke für die :blumen :oops: :oops:

    @ananas das mit den Dosen kann man entweder so machen wie henryjoe das schon beschrieben hat oder du machst eben 2 Löcher in die Dosenböden, fädelst dann da nen Faden durch und bindest die so aneinander.
     
  2. Pilea
    Offline

    Pilea Reitgott

    Super Beitrag :)

    Wie hast du denn angefangen dein Pferd an einen Schuss zu gewöhnen?
    Ich kann mir vorstellen, wenn es sich beim ersten mal jhöllisch erschreckt, wird es immer Anst davor haben. Wie vermeidet man den Schock beim ersten mal? Am besten wäre ja etwas was man einstellen kann, also erstmal ein kleines "Peng" und dann immer lauter werdend?!
     
  3. Phönix
    Offline

    Phönix Putzboxenschlepper


    WOW!!!Klasse Beitrag und super professionell!Ich wollte nämlich gerade ein Thread dazu aufmachen und habe zum Glück vorab die Suchfunktion benutzt.Nun brauche ich ja gar nichts mehr dazu posten*Lach*.Ich finde diesen Thread aber so wichtig und gut,das ich ihn nochmal aus den Tiefen des Forums hervorgeholt habe.
    Wir arbeiten mit Phönix genauso und steigern die Reize.
    Demnächst kommt der Dosensack und Musik hinzu.
    Vielleicht wäre noch wichtig zu erwähnen,das man solche Reize vom Reitplatz auch ins Gelände verlegen muß,damit das Pferd nicht ortsgebunden lernt(Auf dem Reitplatz sind diese unheimlichen Dingen normal und im Gelände plötzlich wieder völlig neu).
    Wir desensibilisieren zuerst auf dem Reitplatz und wenn unser Pferd diesen Gegenstand dort nicht mehr für unheimlich befindet,verlagern wir es auf einen Spaziergang nach draussen.
    Das klappt ganz gut.
    Wie habt ihr das mit euren Pferden gemacht?
    Wie sind eure Erfahrungen?
    Welche Musik habt ihr beispielsweise gewählt?
    Man sagt ja,das ruhige Musik Pferde eher beruhigt.....
     
  4. Phönix
    Offline

    Phönix Putzboxenschlepper

    Schade,das hier so wenig Resonanz kommt.:(
    Dabei ist das Thema so wichtig und vielseitig....
     
  5. Lucy
    Offline

    Lucy Fribi Fan

    Ruhige Musik beruhigt - und wenn nicht direkt das Pferd, dann den Reiter, was ja das Pferd auch wieder beruhigt.
    Am besten nimmst du für den Anfang Lieder ohne starken Rhythmus. So Lieder zu denen du dir gut vorstellen könntest im Liegestuhl irgendwo am Strand zu liegen. Eigentlich ist egal was, aber eben, du musst dich dabei entspannen können, dann kann es dein Pferd auch. Gegenteil wirkt genauso, wenn du ein 'faules' Pferd hast, kannst du mit einem passenden, motivierenden und fröhlichen Lied Energie holen: Und auch hier ob Musik direkt aufs Pferd einwirkt, weiss ich nicht, aber wenn nicht direkt, dann über den Reiter. Musik muss natürlich dann viel stärker passen. Für den Trab eher eine in Trab-Tempo und so weiter. Da ein Lied wählen das ein gut hörbaren und vom Tempo passenden Rhythmus hat. Und wenn du es hörst, dann muss du gleich lostanzen wollen.
    Ich war mal (vor ungefähr 3 Jahren) an einem Kurs wo unter anderem das Thema war. War wirklich spannend, auch zu sehen wie verschieden Pferde bei anderer Musik anders reagieren.
     
  6. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Also ich kann mich wahrscheinlich glücklich schätzen dass mein pferd in nem stall aufgewachsen ist wo er praktisch von selbst desensibilisiert wurde auf sämtliche schreckgespenster die einem so begegnen können....traktor, mähdrescher, regenschirme, kühe, radfahrer, ...etc.. all das kannte er schon von box, paddock oder weide. Wir haben den stall mitten im industriegebiet.
    Das heisst er mußte als fohlen schon alles kennenlernen um überhaupt auf die weide zu kommen.
    spezielles schrecktraining haben wir nie gemacht, höchstens als führpferd für ganz ängstliche. Für ghp prüfungen haben wir genau einmal trainiert...war zweitbestes pferd an dem tag.
    Dazu muss ich sagen ist er zusammen mit ner älteren stute schon als ganz junger überall hin mit musste, christkindlesmarkt, st.martinpferd, tagesritte usw.
    Unser reitlehrer machte viel quadrillen, also ergab sich das mit der musikgewöhnung auch von selbst...
     
  7. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Wir haben es halt immer eher so gehalten wie die alten reiter, immer in der herde, auch wenn die nur aus zwei pferden und zwei menschen manchmal bestand und ohne grosses aufhebens wenn mal was doch nicht so lief, im zweifel immer mit führpferd.
    er sieht heut als zwanzigjähriger immernoch ab und zu sachen die er noch nie gesehen hat, aber solang mir die egal sind sind sie es ihm auch nach kurzer zeit.
     
  8. Lucy
    Offline

    Lucy Fribi Fan

    Schrecktraining an sich habe ich bis jetzt auch nun gezielt wenig gemacht. Wir sind einfach im Gelände unterwegs und alle 'Monster', die wir da antreffen, schauen wir uns an. So haben wir eigentlich das meiste uns erarbeitet: Autostrasse, Brücken, hallende Unterführungen, entlang von Zuglinien, Traktoren, Planen über Stroh/Heuballen, Alpakas, Hochsitze, Absperrbänder, Mülltonnen und Säcke... Auf dem Platz mache ich so was eigentlich nie gezielt. Es sei denn jemand anderer baut etwas auf und sie entdeckt dort ein neues Monster.
    Bis jetzt bin ich eigentlich mit dieser Methode sehr gut gefahren. Vielleicht bei jedem 2. Spaziergang entdecken wir etwas neues, aber dann schaut sie einfach - selten bleibt sie stehen - und wenn es von der Situation her geht, dann arbeiten wir uns bis zum Monster vor, so dass wir dann ganz entspannt beim Monster sein können. Mittlerweile ist sie schon beim ersten Sichtkontakt mit dem Monsterauch relativ entspannt und wenn ich ihr dann sage "geh hin", dann vertraut sie mir meistens so gut, dass sie ohne grosses Zögern hin geht. Ich wüsste jetzt nicht, was wir gezielt auf dem Platz üben sollten, was ich dann im Gelände brauchen kann. Gut Planen etc. geben eine gewisse Basis, aber die haben wir schon. Einzige Ausnahme bildet da der Hänger, den haben wir uns mal eine knappe Stunde lang angesehen, ehe ich sie das erste Mal verladen habe. Aber in dieser Stunde haben wir hauptsächlich geübt, auch in den Hänger zu gehen, wenn ich draussen stehe. Richtig Angst hatte sie nie davor, vielleicht 2 Minuten dumm geschaut, was das Ding hier mitten auf dem Hof soll.
     
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