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Equikinetik mit halbblindem Pferd

Dieses Thema im Forum "Training / Bodenarbeit" wurde erstellt von armanda, 19. August 2015.

  1. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Einfach mal eine frage aus interesse. Mache schon seit längerem EK mit meinem pferd. Unter anderem wirken ja auch dabei die farben blau und gelb auf die verarbeitung im gehirn. Nun würde mich interessieren wie die verknüpfung stattfindet wenn das pferd auf dem rechten auge nicht sieht, evtl.noch minimal hell-dunkel. Macht es trotzdem sinn mit diesen farben zu arbeiten, weil das linke auge die aufgaben mit übernimmt oder ist es in dem fall eigentlich egal?
     
  2. nicki-mtb
    Offline

    nicki-mtb Pferdeflüsterer

    ich würde sagen das es trotzdem sinn macht, weil das gesunde auge auch beide farben wahrnimmt.
    wenn ein auge nur gelb das andere nur blau sehen könnte wäre es evtl. wieder anders
     
  3. Indira
    Offline

    Indira ...außer Konkurrenz Moderator

    mit dem gesunden Auge kann das Pferd die Farben noch sehen und das Hin- und Herschalten zwischen den Gehirnhälften wird nicht nur durch die optischen Reize stimuliert. Wenn die Gassen eh da sind, würde ich sie nehmen. Sie unterstützen und "schaden" nicht. Zudem sind die Farben blau und gelb auch vom Farbton her unterschiedlich und können von Pferden, die auf einem Auge nur noch "Schatten" sehen können, unterschieden werden. Die weichen Gassen in Verbindung mit dem akustischen Geräusch, helfen dem Pferd ebenfalls und sind verletzungssicher, sollten sie einmal drauftreten.
     
  4. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Ich denke eigentlich auch, dass es eher hilft, egal wieviel er von sieht, allerdings kennt er die gassen auch gar nicht mit beiden augen...
    Mir hat nur jetzt jemand gesagt, dass das vielleicht das problem wäre warum er in manchen tagen auf die recht schulter fällt. Aber da gibt es denk ich andere gründe und wir arbeiten ja dran.
    Danke euch:)
     
  5. Indira
    Offline

    Indira ...außer Konkurrenz Moderator

    natürlich kann dieses "Handicap" auch dazu beitragen, dass es ihm schwerer fällt seinen Körper zu koordinieren. Das sollte nicht unterschätzt werden. Aber auch hier kann die Equikinetic unterstützen dem Pferd zu helfen ein besseres Körpergefühl zu bekommen. Auch Dual-Aktivierung wäre hier sicherlich vorteilhaft.
     
  6. armanda
    Offline

    armanda Reitgott

    Ich denke auch, mitspielen tut es wahrscheinlich schon, da halt alles auf der generell schwächeren seite ist. Wir machen auch egal was, immer von beiden seiten. Im normalfall merkt man auch gar nichts ihm an, wenn er mal unsicher ist, zb wenn ich ihn von rechts führe und irgendein schreckmoment kommt reicht es ihn kurz an der schulter anzufassen und die welt ist in ornung...
     
    zauselsilke gefällt das.

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